"Die beste Arznei für den Menschen ist der Mensch. Der höchste Grad von Arznei ist die Liebe."

Paracelsus

Therapie

Osteopathie

Die Osteopathie geht davon aus, dass der Körper die Fähigkeit zur Selbstheilung besitzt, sofern alle Strukturen beweglich sind und damit gut versorgt werden. Bei der Behandlung werden daher Knochen, Bänder, Nerven, Gefäße und Organe auf ihre Elastizität und Beweglichkeit überprüft und gegebenenfalls durch einen sanften Impuls zur Selbstkorrektur angeregt. Durch die zielgerichtete, sanfte Berührung wird der Körper zur Mithilfe animiert und die Heilung kann nachhaltig erfolgen. Der Mensch wird dabei nicht symptomatisch, sondern systemisch betrachtet. Das bedeutet, dass die Suche nach der Ursache im Vordergrund steht. Beispielsweise können Kniebeschwerden von einer Fehlstellung des Beckens herrühren oder Rückenprobleme aufgrund von organischen Fehlfunktionen entstehen.

Craniosacrale Therapie

Die Craniosacrale Therapie als Teilbereich der Osteopathie erweitert diese um eine psychisch-emotionale Komponente und ist daher ganzheitlich. Therapeutisch wird überwiegend am Schädel, an der Wirbelsäule und am Becken des bekleideten Patienten gearbeitet. Der Craniosacrale-Rhythmus (Pulsieren der Rückenmarks- und Hirnflüssigkeit) dient hierbei als Indikator für den Zustand des körperlichen und seelischen Gleichgewichts und seiner Funktionsfähigkeit. Voraussetzung für die erfolgreiche Arbeit als Therapeut sind daher umfassende anatomische Kenntnisse und Einfühlungsvermögen.

Anwendungsgebiete

Die regelmäßige Behandlung ist ein wertvoller Bestandteil der gesundheitlichen Vorsorge und kann frühzeitig Fehlfunktionen identifizieren und eliminieren. Außerdem wird dadurch die Abwehr gestärkt und das Körpergefühl verbessert und ist garantiert Balsam für die Seele! Im Beschwerdefall kann Linderung, bzw. Heilung bei folgenden Krankheitsbildern erfolgen:

Bei Erwachsenen

Bei Säuglingen und Kindern

FAQ

Wie verläuft die erste Behandlung?

Die erste Behandlung beinhaltet die ausführliche Anamnese und eine komplette osteopathische Behandlung von etwa 45-50 Minuten, so dass Sie für den ersten Termin etwa 90 Minuten veranschlagen müssen. Folgetermine dauern ca. eine Stunde.

Was muss ich mitbringen?

Am besten tragen Sie bequeme Kleidung. Da ich als Heilpraktikerin selbst für das Patientenwohl verantwortlich bin, brauche ich keine ärztliche Verordnung um behandeln zu dürfen.

Wie oft sollte ich zur Behandlung kommen?

Oft kann bei akuten Problemen (z.B. „Hexenschuss“) und auch bei Babys schon eine Behandlung ausreichend sein. Ansonsten empfehle ich anfänglich 2-3 Behandlungen im Abstand von 1-3 Wochen und dann zur Gesunderhaltung alle paar Monate jeweils eine Behandlung.

Wird die Behandlung von der Krankenkasse übernommen?

Die meisten privaten Krankenversicherungen übernehmen zumindest teilweise die Kosten einer osteopathischen Behandlung – häufig auch zu 100%. Auch viele gesetzliche Krankenkassen erstatten mittlerweile anteilig die Kosten für eine oder mehrere osteopathische Behandlungen. Hierfür wird dann aber oft eine ärztliche Verordnung verlangt. Fragen Sie dort am besten direkt bei Ihrer Kasse nach. Im Übrigen ist eine Zusatzversicherung für Heilpraktiker sehr zu empfehlen, wobei es hier auch Unterschiede bei den Konditionen gibt.